Adaption an den Klimawandel – keine Alternative zu drastischen CO2 Reduktionsmassnahmen

Bereits heute treten vermehrt grosse Schäden durch Wetterextreme auf. Als Folge des Klimawandels ist mit einem starken Anstieg zu rechnen. Durch geeignete Anpassungen an den Klimawandel können die Schäden reduziert werden. In einem Bericht der Vereinten Nationen zusammen mit anderen Institutionen wurden für 8 Testregionen spezifische Adaptionsmassnahmen erarbeitet und ökonomisch bewertet. Ein Grossteil der Massnahmen ist auch rein wirtschaftlich sinnvoll und bietet darüberhinaus noch weitere Vorteile. Die Dringlichkeit von drastischen CO2 Emissionsabsenkungen können die Adaptionsmassnahmen aber nicht reduzieren.

mehr lesen... bisher 1 Kommentar 25. November 2010

CO2 -Abscheidung und -Lagerung (CCS): trotz ungelöster Probleme unerlässlich für den Klimaschutz

In die Abscheidung von CO2 aus den Abgasen von Kraftwerken und Industrieanlagen und die Speicherung in geeigneten Gesteinsschichten werden grosse Hoffnungen gesetzt. Für die Minderung der Emissionen von Zementöfen und Stahlwerken ist dies sogar die einzig mögliche Lösung. Die Entwicklung dieser Technik findet zwar weltweit in allen grossen Emissionsländern statt, noch sind jedoch die Kosten bei weitem nicht konkurrenzfähig. Die Komplexität der Anlagen und die hohen Investitionskosten sind ein weiteres Hindernis für eine schnelle Entwicklung.

mehr lesen... bisher 1 Kommentar 04. November 2010

Schiefergas: Gasmarkt-Revolution, Brückentechnologie oder Umweltgefahr?

Mit neuen Fördertechniken können Erdgasvorkommen, die in kleinen Poren in Schiefergestein eingeschlossen sind, wirtschaftlich gewonnen werden. Die Erdgasreserven sind dadurch um einen Faktor 5 gestiegen. Die Fördertechniken sind allerdings mit Risiken behaftet, es drohen Verschmutzung des Grundwassers durch Chemikalien oder auch Methan-Leckagen. Ein sinnvoller Einsatz von Erdgas als Brückentechnologie könnte der schnelle Ersatz von Kohle- durch Gaskraftwerke sein.

mehr lesen... jetzt kommentieren? 21. Oktober 2010

Wetterextreme und Klimawandel – wann werden die Lehren gezogen?

Weltweit häufen sich in letzter Zeit die Wetterextreme. Zwar ist es nicht möglich, ein jeweils einzelnes dieser Ereignisse als Folge des Klimawandels zu erklären. Das gehäufte Auftreten ist jedoch eine durch die Klimaforschung vorhergesagte Entwicklung. Trotzdem wird diesem Thema erstaunlich wenig Bedeutung in der Klimadiskussion beigemessen.

mehr lesen... bisher 3 Kommentare 30. September 2010

Erneuerbare Energien im exponentiellen Anstieg – ein aktueller Statusbericht

Erneuerbare Energien werden oft als zu unzuverlässig, zu teuer, bisher nur marginal von Nutzen usw. beurteilt. Ganz im Gegensatz dazu findet jedoch ein rasanter Ausbau statt, in den Industrieländern gehen die Investitionen in neue Stromerzeugungsanlagen mehrheitlich in Erneuerbare, weltweit steht dieser Wandel kurz bevor, da sich die erneuerbaren Techologien in einem exponentiellen Wachstum befinden.

mehr lesen... bisher 2 Kommentare 06. September 2010

Physik der Wolken im Fokus weltweiter Spitzenforschung

Der Einfluss der Wolken auf das Klima ist kompliziert und in vielen Details noch nicht genügend gut verstanden. Das ist der Hauptgrund für die noch relativ grosse Unsicherheit bei der Bestimmung der Klimasensitivität. Mit grosser Intensität, mit neuen Mess- und theoretischen Methoden beschäftigt sich die Wolkenforschung mit den noch offenen Fragen. Der Beitrag gibt einen Einblick in diese in der Öffentlichkeit wenig bekannte Forschungsaktivität.

mehr lesen... bisher 2 Kommentare 23. August 2010

Erneuerbare Energien für Europa: eine ökonomisch zwingende Option (Roadmap 2050)

Roadmap 2050 ist ein umfangreiches Projekt, in dem die technischen Möglichkeiten und die wirtschaftlichen Konsequenzen einer Umstellung der europäischen Energieversorgung auf erneuerbare Energien im Detail untersucht werden. Die beteiligten Institutionen wie KEMA, McKinsey, Imperial College, Stromversorger und Netzbetreiber bieten Gewähr für eine hohe Qualität. Die Eergebnisse sind überraschend optimistisch: Die Vorteile der Umstellung auf erneuerbare Energien übertreffen bei weitem die Herausforderungen. Die Umstellung ist technisch machbar und wirtschaftlich von Vorteil.

mehr lesen... bisher 1 Kommentar 09. August 2010

Stromversorgung mit 100% erneuerbaren Energien in 10 Jahren: ein detaillierter Plan für Australien

Ein Team aus qualifizierten Experten hat für Australien ein Projekt ausgearbeitet, das die Stromversorgung zu 100 % auf Erneuergbare umstellt und zwar innerhalb von 10 Jahren. Dazu sind zwar grosse Investitionen nötig, die Grössenordnung liegt jedoch im Bereich der Leistungsfähigkeit der australischen Wirtschaft. Die Stromkosten werden als konkurrenzfähig zu denen von Kohlekraftwerken berechnet. Die Zuverlässigkeit und Versorgungssicherheit ist unverändert hoch.
Diese Ergebnisse sind überraschend, sie widersprechen weit verbreiteten Annahmen. Die australische Regierung hat sich wohl auch deshalb vorerst für die Realisierung von 20 % dieses Potentials verpflichtet.

mehr lesen... bisher 1 Kommentar 17. Juli 2010

Die thermohaline Ozean-Zirkulation – ein launisches Biest

Unterschiede im Salzgehalt und in der Temperatur treiben zusammen mit den Windströmungen weltumspannende Meeresströmungen an. Veränderungen dieser Strömungen haben in der Vergangenheit zu drastischen und schnellen Klimaveränderungen geführt. Ob durch die heutige Klimaveränderung solche gravierenden Störungen ausgelöst werden können, ist beim heutigen noch unvollständigen Kenntnisstand nicht klar – dieses beunruhigende Szenario kann jedenfalls nicht ausgeschlossen werden.

mehr lesen... bisher 1 Kommentar 09. Juni 2010

Stromversorgung vollständig aus erneuerbaren Energien bis 2050 – eine deutsche Studie zeigt die Machbarkeit

Ein Bericht des Sachverständigenrats für Umweltfragen, ein Beraterorgan der deutschen Bundesregierung, hat in einer ausführlichen Studie die Machbarkeit einer vollständig durch erneuerbare Energien erzeugten Stromversorgung Deutschlands untersucht. Dieses Ziel ist nach Ansicht der Autoren erreichbar in einem Zeitraum bis 2050, ohne dass ein Bau neuer Grosskraftwerke nötig wäre und ohne das Ziel einer jederzeit sicheren Versorgung zu gefährden. Die erforderliche drastische Systemumstellung führt bis ca 2030 zu höheren, dann aber zu niedrigeren Stromkosten. Besonders günstigste Varianten ergeben sich bei einem Systemverbund mit Dänemark und Norwegen.

mehr lesen... bisher 2 Kommentare 01. Juni 2010

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